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Gedenktafel (Foto: Planergemeinschaft)

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
(Fotos: Hagen Immel/Archiv Stiftung Topographie des Terrors)
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Dokumentationszentrum Zwangsarbeit
in Berlin-Schöneweide
Die Schlüsselübergabe für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in
Berlin-Schöneweide am 24. August 2006 ist der Beginn für eine
kontinuierliche und intensive Aufbereitung und Darstellung von Fakten
zum Thema Zwangsarbeit an diesem authentischen Ort. Rund 200 Gäste,
darunter eine ehemalige Zwangsarbeiterin, die Senatoren Frau
Junge-Reyer und Herr Flierl sowie verschiedene Vertreter ausländischer
Botschaften, nahmen an diesem wichtigen Ereignis teil.
Alles hatte mit der Wiederentdeckung
der alten Steinbaracken durch die Sanierungsbeauftragte im Jahr 1994
begonnen. Rasch wurde die Frage nach der Erhaltung und angemessenen
Nutzung der historisch bedeutsamen Bauten gestellt. Mit der
Realisierung des Dokumentationszentrums unter Federführung der
Stiftung Topographie des Terrors wurde auf einer bedeutenden
Teilfläche des ehemaligen Lagers ein Stück konkrete Stadtplanung von
Bürgern initiiert.
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Es sollte nicht vergessen werden,
dass die Idee für das Dokumentationszentrums in erster Linie
bürgerschaftlichem Engagement zu verdanken ist: Über viele Jahre hat
ein Förderverein aus Geschichtsinitiativen, Vertretern des
Bezirksamtes, Anwohnern und Planern Konzepte entwickelt, den Ort
bekannt gemacht und Mitstreiter aus Politik und Gesellschaft gesucht
und gefunden.
Schöneweide hat mit diesem
Dokumentationszentrum eine Institution, die weit über den Bezirk hinaus
von Bedeutung ist. Das Dokumentationszentrum ist ein wichtiger
Baustein in der deutschen Gedenkstättenlandschaft.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie beim Fördervereins unter
www.zwangsarbeit-in-berlin.de
oder des Trägers
www.topographie.de.
Adresse:
Britzer Straße 5 (Ecke Köllnische Straße)
12439 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 10-18 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Fahrverbindungen:
S-Bahnhof Schöneweide
Bus: 167, 365 (Haltestelle Britzer Straße)
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